







Hier tippt die schizophrene Persönlichkeit von Gräfin Tamara oder Jens Dierkes – Kuper. Als Dame von surealer Welt werde ich die Teufelin tun, hier mein wahrhaftiges Alter preis zu geben.
Jens Dierkes – Kuper, der mir seit zehn Jahren temporär seinen „männlichen” Körper leiht, ist im vergangen August 34 Jahre alt geworden... was man aber defintiv auch sieht, wenn Sie mich fragen.
Als Dankeschön für unser „10. Jubiläum” hab ich ihn neulich mal leichterdings betrunken gemacht und dann lamentieren lassen über das was er so Leben nennt.
Und überhaupt wollte ich auch endlich eine Antwort auf die mich zermürbende Frage, welche mich eben auch schon seit mehr als 87600 Stunden beschäftigt:
Warum erwählte der kosmische Plan gerade diesen Neandertaler für meine Fleischwerdung auf Erden? Besonders da meine Feingeistigkeit und blaublütige Zurückhaltung doch so gar nicht zu diesem kerligen Typ aus der Bergmannstadt im nördlichen Münsterland passen.
Vor diesem Gespräch mit „ihm” glaubte ich anhand des äusserlichen Formats, dass er seine Zeit bis zu unserem Kennenlernen beim Baumstammwerfen oder eben einfach unmobil auf dem Sofa Chips in sich reinschlingend verbracht hätte!
Und siehe da interessante Fakten kamen da in unserem kleinen Talk ans Licht. Ich war selbst ganz wuuuschig als ich erfuhr, was er alles so für die Ursachen unserer irgendwie kosmisch geplanten Kooperationen zumindest auf der Bühne hielt.
So meint er, dass er selbst schon immer ein kreatives Talent besass. Darf ich mal lachen? Als Beispiele dafür führte der geistige Einzeller an, er sei bereits in der Grundschulaufführung von Frau Holle als heißes Brot auffällig geworden. Gratulation, dass ist ja kurz vorm Burgtheater!
Dann versuchte er mich mit einigen Fakten wie Aufnahmeprüfungen für die Schauspielschule mit Erreichen der letzten Runde in Bochum und in Rostock zu beeindrucken. Tja, aber genommen haben die ihn damals eben nicht.... quelle surprise!
Nach einer spät abgebrochenen Erzieherausbildung „seinen Eltern zuliebe” und seinem Zivildienst auf einer geschlossenen Geriatriestation in Düsseldorf, ergab sich 1990 für ihn die Gelegenheit sich als Entertainer an Bord der Columbus Caravelle zu beweisen. Die Entscheider an Bord waren -unglaublich aber wahr- begeistert und so warben andere Reedereien mein altes Ego Jens mit lukrativeren Verträgen auf drei weitere Schiffe. Resultat: Herr Dierkes sah als Belohnung für ein grosses NICHTS alle Kreuzfahrthäfen der Welt innerhalb von vier Jahren. Na bravo – aber wenn wunderts wenn selbst Plagiate wie Tine Wittler heutzutage im TV erfolgreich sind!
So und jetzt komm ICH Gräfin Tamara endlich ins Spiel! Eines Nachts an Bord der MS Calypso träumte Dierkes von sich in Frauenkleidern. Und das ihm diese Idee nach dem Aufwachen nicht zuwider war, lag daran, dass ich mich in diesen Traum eingeschlichen hatte und von da bis heute mein Unwesen in diesem Körper treibe, wann immer und wie immer ich will!
Gut ich gebe zu es hat dann noch zwei weitere Jahre gedauert bis ich diesen Rohling dazu bewegen konnte, zu mir in sich zu stehen. Auch musste ich ihm erst mal Elegance und Stil anerziehen. Und das mir das überhaupt gelungen ist aus diesem Porzelanladenelephant ein Gefäss für mein Erscheinen auf der Bühne zu kreieren, grenzt tatsächlich an mehr als ein Wunder!
Mit mir erlebte Jens schon bis heute die Erfüllung einiger meiner Träume!
Ich brachte das Landei ins Hamburger Schmidt Theater, ins Deutschen Theater nach Berlin, ins Theater am Dom in Köln und nun schon bereits zu 10 Gaststarengagements auf der AIDA Clubschiffflotte und das wie es sich für eine Adelige gehört mit exklusiven Konditionen, wie nur 2 Shows in den jeweils 14 Tage Reisen.
Unzählige von interessanten Kollegen durfte Jens durch mich kennenlernen. Mit dabei waren: Dame Edna, Eartha Kitt, Jimmy Summerville, Der Obel, Marlene Charell, Lilo Wanders, Rainbirds, Desiree Nick, Catherina Valente, u.v.a..
Tja was wäre aus der traurigen Existenz von diesem Herrn Dierkes – Kuper geworden?
Sicherlich ohne mein Dazutun nicht Deutschlands einzig wahre IntuitiventertainerIn!
Mit selten untertänigen & dankbaren Grüßen:
Gräfin Tamara de Frit / Jens Dierkes - Kuper